Kürbiscremesuppe mit Kernöl

Kürbiscremesuppe mit Kernöl

Zutaten

1 kg gelber Speisekürbis, (Hokkaido, Muscade, Heart of Gold)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Kartoffeln
200 ml Weißwein
1/2 lt Gemüsebrühe
1 Stück Ingwer klein gehackt, ca. 1 EL - je nach Geschmach
1/2 Tl Currypulver
1/4 lt. Orangensaft
1/4 l Schlagobers
geröstete Kürbiskerne
gutes Kürbiskernöl,

5 bis 6 Portionen

}

ca 30 min

Tip

Wir schmecken immer noch etwas Muskatnuss, Kreuzkümmel und Chilli ab. sehr vorsichtig!

Zubereitung

Die geschälten Kartoffeln und den Kürbis samt Schale in grobe Würfel schneiden und mit der gehackten Zwiebel und dem gehackten Knoblauch andünsten. Den Ingwer, das Currypulver dazugeben, mit Weißwein und Orangensaft ablöschen und gut einkochen.

Mit Gemüsebrühe aufgießen und ca. 20 Minuten weichkochen. Mit Salz und Pfeffer, Curry, Ingwer sowie einige Tropfen Zitrone abschmecken. Mit dem Pürierstab fein pürieren und durch ein Sieb passieren. Beim Anrichten mit gerösteten Kürbiskernen und gerösteten Schwarzbrotwürfeln oder Vollkornbrotwürfel bestreuen und mit einigen Tropfen Kernöl beträufeln. Vielleicht noch eine Spur Zimt zum Schluss - ein ganz hervorragendes Gewürz für den Kürbis!

Gailtaler Bauerngröstl

Gailtaler Bauerngröstl

Zutaten

600 g Kartoffel gekocht
1 Zwiebel
125 g gewürfelter Speck
250 g gekochtes oder gebratenes Rindfleisch (Bratenreste)
125 g Knödelwurst (Braunschweiger)
2 Frühlingszwiebel oder Lauch
1 Knoblauchzehe
Majoran
1 TLKümmel
Salz,
Pfeffer, frisch gemahlen
viel gehackte Pertersilie
ca 2 EL Fett oder Butterschmalz für die Pfanne

ca. 3 -4 Portionen

}

ca 30 min

Tip

eigentlich ist dieses Gericht ein "Montagsgericht". Die übriggebliebenen Bratenstücke, sowie die Kartoffeln von den Vortagen wurden zu einem herrlichen Gericht verarbeitet. War zu wenig Fleisch vom Vortag übrig, wurde eben mehr Knödelwurst und Speck verwendet.

Zubereitung

Die gekochten Kartoffeln (am besten vom Vortag) werden geschält und fein blättrig geschnitten.
Der Zwiebel der Knoblauch und der Lauch fein gewürfelt
Das Fleisch, die Wurst und der Speck fein gewürfelt.
Wenig Butterschmalz oder Bratcreme in die heiße Pfanne geben, Zwiebel, Lauch, kurz anrösten, Knoblauch, Fleisch, Speck und Wurst dazugeben und ebenfalls kurz anrösten.
Würzen mit Salz, Pfeffer, Mayoran und Kümmel.
Nun die blättrig geschnittenen Kartoffel dazugeben und bei größerer Hitze braun und knusprig rösten. Öfter umrühren.
Zum Schluss viel gehackte Petersilie untermischen und mit einem Spiegelei servieren.
Am besten dazu passt ein Glattsalat oder warmer Krautsalat.
Wir wünschen gutes Gelingen und guten Appetit!

Gailtaler Almschottn

Gailtaler Almschottn

Die herrliche Zeit des Gailtaler Almschott’n!

Gailtaler Almschott’n
reife Tomaten
frischen Basilikum
etwas Salz
Olivenöl
etwas Balsamico

Zutaten

variabel

}

wenige Minuten

Tip

Dieses Naturprodukt erhält man nur im Sommer, wenn die Rinder auf der Alm sind. Es ist vielseitig einsetzbar. Bei uns in der Küche wird es auf einem selbstgebackenem Schwarzbrot mit Butter, Schnittlauch und einige dünne Scheiben Schottn genossen.

Zubereitung

Almschott’n ist ein reines Almprodukt und wird beim Käsen aus der noch restlichen Molke gewonnen. Bei der Produktion wird die Molke auf 90° erhitzt und etwas Säure zusetzt. Dadurch flocken die Eiweißbestandteile aus. Diese Molke wird nun in Leinesäcke abgefüllt, die Flüssigkeit rinnt ab.
Nachdem der Schottn etwas abgetrocknet hat wird dieser noch kurz geräuchert. Erst dadurch bekommt er für den Gailtalerschott’n so typischen Geschmack.
Durch seinen geringen Fettanteil ist er sehr bekömmlich, vor allem aber ist er, besonders in der Gailtaler Küche, vielseitig einsetzbar.
Bei uns in der Küche wird er in den Sommermonaten sehr viel verwendet. Ob zum Überbacken von Gemüse oder gegrilltem Fleisch, auf Salat oder in Nudeln, oder wie auf dem Foto mit Ruccola und Tomaten als Caprese.

Kärntner Kasnudel

Kärntner Kasnudel

Zutaten

für den Teig:
500 g Mehl (ich verwende gerne einen Teil Vollkornmehl)
1 TL Salz
1 Ei
ca. 40 ml Öl
alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten. Diesen in einer Schüssel, mit Folie abgedeckt, mindestens eine halbe Stunde rasten lassen.
Für die Fülle:
200 g Bröseltopfen
500 g gekochte und passierte Kartoffeln (mehlig)
50 g fein geschnittene Zwiebeln
50 g fein geschnittener Lauch
3 EL geschnittener Schnittlauch (kann auch etwas mehr sein)
1/2 EL braune Minze (fein gehackt)
1/2 EL Kerbel
Salz, Pfeffer, eventuell etwas Knoblauch, je nach Geschmack
150 g Butter (für braunes Butterschmalz)

4 bis 5 Personen

}

ca 30 min

Tip

Kräuteröl:
in die Flasche mit dem Olivenöl wird Dill, Loorbeer, Thymian, Knoblauch, Zitronenscheiben und Chilischoten  gegeben. man kann die Kräuter noch beliebig erweitern.

Dieses Öl ist lange haltber und für viele Gerichte zu verwenden.

Zubereitung

Die gekochten und passierten Kartoffeln und den Bröseltopfen in eine Schüssel geben.
Den zwiebel in etwas Öl oder Butter hell anschwitzen, die Kräuter und Gewüze dazugeben und ebenfalls unter die Kartoffel, Topfenmasse geben. Alles durchmischen und abschmecken.

Aus dieser Masse mit einem Eisportionierer kleine Kugeln formen.
Den Nudelteig dünn ausrollen (3mm oder Messerrücken dick) mit einem runden Ausstecher ca. 8 cm Scheiben ausstechen.
Diese mit einer Kugel von der Topfen-Kartoffelmasse füllen und zu einem Halbmond zusammenschlagen. Die Ränder fest zusammendrücken oder „krendln“ (Mit Daumen und Zeigefinder den Rand zusammendrücken sodass dabei kleine Zacken entstehen)

Diese Krapfen ins kochende Salzwasser geben und einige Minuten leicht kochen lassen (bis die Kasnudel schwimmt)

Aus dem Wasser nehmen auf einem Teller anrichten und mit brauner Butter und etwas geriebenem Almkäse servieren.

Gegrillte Forelle auf feinen Basilikum -Tagliollini

Gegrillte Forelle auf feinen Basilikum -Tagliollini

Zutaten

8 Forellenfilet (uns beliefert die Fischzucht Zankl in Weidenburg mit Forelle und Saibling)
300 g Tagliolini (Finkensteiner Nudln)
Thymian, Petersilie, frischen Basilikum, Knoblauchzehe
einige Cocktailtomaten
Salz und Pfeffer, Zitrone
Olivenöl, etwas Butter
Brühe (Gemüse, Fisch oder Rindssuppe)

4 bis 5 Personen

}

ca 30 min

Tip

Kräuteröl:
in die Flasche mit dem Olivenöl wird Dill, Loorbeer, Thymian, Knoblauch, Zitronenscheiben und Chilischoten  gegeben. man kann die Kräuter noch beliebig erweitern.

Dieses Öl ist lange haltber und für viele Gerichte zu verwenden.

Zubereitung

Für die Sauce:
¼ lt. Fond oder Suppe mit ¼ lt. Rahm auf die Hälfte reduzieren, abschmecken mit Salz, Pfeffer, Muskat, einige Spritzer Zitrone, eventuell etwas Chilli.
Ich fülle die Sauce in eine ISI Flasche mit einer Partone und kann diese ohne weiteres einige Tage in den Kühlschrank stellen und bei Gebrauch im Wasserbad noch kurz einmal erwärmen.

Tagliolini in gesalzemen Wasser bissfest kochen.

Die Forellenfilet salzen, pfeffern.

Wir braten die Filets nur auf der Hautseite, mit etwas Pflanzenöl. Die Pfanne darf nicht zugedeckt werden und das Filet muß auf der Oberseite noch roh aussehen. dann geben wir einen EL Butter dazu und lassen diese leicht aufschäumen.

Auf einem Teller, mit Kräuter bestreut und etwas hausgemachtes Kräuteröl, die Hautseite oben, bei 58° ca 10 Minuten im Ofen Ziehen lassen.  Sie sind dann perfekt saftig, glasig, genau wie sie sein sollen.

Die Tagliolini in halb Butter, halb Olivenöl, mit einige Blättern in Streifen geschnittenem Basilikum schwenken.Nudeln mit den Filets und etwas von dem Schaum aus der ISI gefällig anrichten, die Cocktailtomaten ebenfalls dazugeben und dann – Guten Appetit

Zelt’n Weihnachtsbrot

Zelt’n Weihnachtsbrot

Zutaten

für den Teig:
500 g Mehl (ich verwende gerne einen Teil Vollkornmehl)
1 TL Salz
1 Ei
ca. 40 ml Öl
alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten. Diesen in einer Schüssel, mit Folie abgedeckt, mindestens eine halbe Stunde rasten lassen.
Für die Fülle:
200 g Bröseltopfen
500 g gekochte und passierte Kartoffeln (mehlig)
50 g fein geschnittene Zwiebeln
50 g fein geschnittener Lauch
3 EL geschnittener Schnittlauch (kann auch etwas mehr sein)
1/2 EL braune Minze (fein gehackt)
1/2 EL Kerbel
Salz, Pfeffer, eventuell etwas Knoblauch, je nach Geschmack
150 g Butter (für braunes Butterschmalz)

4 bis 5 Personen

4 bis 5 Personen

}

ca 30 min

Nicht ganz kalt, etwas temperiert schmeck dieses Weihnachtsbrot am Besten.

Zubereitung

Die gekochten und passierten Kartoffeln und den Bröseltopfen in eine Schüssel geben.
Den zwiebel in etwas Öl oder Butter hell anschwitzen, die Kräuter und Gewüze dazugeben und ebenfalls unter die Kartoffel, Topfenmasse geben. Alles durchmischen und abschmecken.

Aus dieser Masse mit einem Eisportionierer kleine Kugeln formen.
Den Nudelteig dünn ausrollen (3mm oder Messerrücken dick) mit einem runden Ausstecher ca. 8 cm Scheiben ausstechen.
Diese mit einer Kugel von der Topfen-Kartoffelmasse füllen und zu einem Halbmond zusammenschlagen. Die Ränder fest zusammendrücken oder „krendln“ (Mit Daumen und Zeigefinder den Rand zusammendrücken sodass dabei kleine Zacken entstehen)

Diese Krapfen ins kochende Salzwasser geben und einige Minuten leicht kochen lassen (bis die Kasnudel schwimmt)

Aus dem Wasser nehmen auf einem Teller anrichten und mit brauner Butter und etwas geriebenem Almkäse servieren.